Sensationeller Überraschungserfolg gegen die SVO-Damen

Gestern Abend standen wir erstmals gegen den SVO am Parkett und zwar bei unserem „Heimspiel“ im O-Dorf. Die Vorzeichen in dieser Partie deuteten eigentlich eher in Richtung Sieg der Innsbruckerinnen, denn immerhin konnten die UHC Paulinum drei Mal besiegen und haben regelmäßig Spielpraxis in der bayrischen Liga. Dem gegenüber standen wir, welche ihre erste Saison in der Landesliga absolvieren und noch nicht die optimale Abstimmung aufeinander gefunden haben, wobei diese von Spiel zu Spiel deutlich besser wird. Von Beginn an standen sich zwei bis in die Haarspitzen motivierte Teams gegenüber, wobei sich eigentlich keine der beiden Mannschaften über längere Strecken absetzen konnte. Waren in den ersten Minuten meist wir federführend, so glich der SVO in der 12. Minute auf 7:7 aus und ging sogar mit zwei Mal mit +1 in Führung (13., 7:8; 15., 8:9). Lange ließen sich unsere Damen dies allerdings nicht bieten, glichen nur knapp 20 Sekunden später auf 9:9 aus, mussten noch das 10:10 in der 18. Minute hinnehmen, doch ab diesem Moment hielt die knappe Führung, welche in einem Pausenstand von 16:15 resultierte.
Die zweite Spielhälfte glich über weite Phasen der ersten, vor allem in der 2. Welle waren wir regelmäßig erfolgreich und gingen weiterhin ein hohes Tempo, welches sich in einem 26:22-Vorsprung widerspiegelte (45. Minute). Doch Ausruhen auf diesem Polster war nicht angesagt, denn der SVO verkürzte mit viel Kampfesgeist wieder auf -1, ehe sich die größeren Kraftreserven gepaart mit langjähriger Bundesligaerfahrung einiger Spielerinnen unsererseits durchsetzen konnten. Die erste Begegnung der zweiten Landesligahälfte mit drei Spielen gegen den SVO endete somit mit einem überraschenden, aber verdienten 33:30. Der Jubel nach dem Schlusspfiff riesig, denn mit diesem Erfolg konnten wir nicht wirklich rechnen.
Mit besonderem Stolz erfüllt uns die Tatsache, dass Chiara Murnig als Absamer Eigengewächs mit gerade einmal 15 Jahren und in ihrem erst zweiten Spiel eine große Talentprobe ablegen konnte, glückten ihr doch in entscheidenden Phasen nicht weniger als 4 Treffer.
Wir sehen uns dadurch bestätigt, dass der von uns eingeschlagene Weg mit arrivierten Spielerinnen eine Basis und Perspektive für unsere jungen Absamer Handballerinnen zu bieten, der richtige ist.

Kader & Tore, UHC Absam – SVO, 33:30 (16:15) Jud, Moritz (beide Tor); Auer-Yilmaz (11), Wutte (5), Murnig, Scherer, Mayr (je 4), Staudacher (2), Schatzmann, Praxmarer, Prast (je 1), Hofer, Acherer

Foto: Michael Kristen