Keine Unzufriedenheit trotz klarer Niederlage

Mit einer deutlichen 12:31-Niederlage endete das Cupspiel unserer Damen am Samstag gegen Union St. Pölten. Allerdings konnten wir vor allem in der 1. Halbzeit zeigen, dass wir durchaus dagegen halten können, obwohl wir nicht in voller Aufstellung spielen konnten. Zu Beginn war den Zweitligisten anzumerken, dass ihnen die ungewohnt lange Anreise zu schaffen machte, allerdings hatten auch wir unsere Probleme, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen, bis zur 9. Minute stellten die Niederösterreicherinnen auf 6:1, doch bis zur 27. Minute kämpften wir uns auf 7:10 heran. Mit dem Pausenstand von 8:13 waren wir im Gegensatz zur St. Pöltner Trainerin sehr zufrieden. Die zweite Halbzeit begann mit taktischen Umstellungen auf Seiten der Gegner: Die Verteidigung agierte ab diesem Zeitpunkt deutlich offensiver, was wir nicht ausreichend zu nutzen wussten. Dementsprechend katastrophal muteten teilweise unsere Würfe und Pässe auch an, die viel zu oft, viel zu tief kamen und ihr Ziel nicht fanden. Trotzdem gab es kein Aufstecken bei unseren Damen, es wurde bis zur letzten Sekunde des Spiels um jeden Ball gekämpft, obwohl die Kräfte im Verlauf der zweiten Halbzeit deutlich nachließen. Besonders hervorzuheben ist auch, dass in diesem Spiel alle Spielerinnen zum Einsatz kamen und ihre Leistung brachten. Auch unsere drei Handball-Debütantinnen lieferten einen sehr guten ersten Einstieg in der Handballwelt ab. Nun gilt es, die für die Spiele leider noch immer zu jungen Eigenbauspielerinnen weiter in den Stamm der Damen zu integrieren und die nächste Generation an Handballerinnen an die Damen heranzuführen, wobei wir auf einem guten Weg sind. Als nächste Aufgabe wartet die Tiroler Landesliga, in der es heuer ein klares Ziel gibt: die Titelverteidigung! Kader & Tore, UHC Absam – Union St. Pölten, 12:31 (8:13) Jud, Moritz (Tor); Auer-Yilmaz (6), Mayr (3), Staudt (2), Hundertpfund, Dobler, Praxmarer, Ulbrich, Acherer, Toth, Burtscher